Mittwoch, 24. August 2016

İnanılmaz

Karanlık günlerimde, Allah'a sığınmamak için direnir, ona çaresizlikten şartlanmak istiyemezdim. Belkide çocuksal bir gurur meselesiydi bu. Ona kurtarıcı sıfatından dolayı sarılmak, kolayına kaçmak, yüzsüzlük gibi gelirdi bana. Huzuruna temiz elbiselerimle çıkmak için doğru ani bekler durur, saçı sakalına karışmış bir esir gibi önüne sürülmek istemezdim. Ve "ticari" nedenlerden inanmak hiç istemezdim.

Hala dualarda hiç birşey talep etmem, bu bana görgüsüzlük, ticaret gibi gelir. Yaratanın gönlünden kopmuş olan, zaten bedenimizdedir, ruhumuzdur.

Das Paradies..

... ist kein Ort, das Paradies ist ein seelischer Zustand, den man schon zu Lebzeiten erreichen muss, weil man es kann. Das ist die Eintrittskarte.

Das Paradies als die Psyche, die richtige geistige Haltung.

Die dafür erforderlichen moralisch richtigen Taten prägen einen tugendhaften Charakter, der sich in seiner Wirkung selbst als lustvoll empfindet.

Ziel ist der Einlass in ein moralisches System, in das man seelisch verankert wird. Es werden Charakter und Tugenden ausgebildet, was den eigentlichen Lohn ausmacht.

Der kleine Prinz

Sie haben  kein "großartiges" Gefühl für die Vergangenheit, ihr Gedächtnis ist noch weitgehend unbeschrieben. Folglich können Kinder auch auf keinen großartigen Erfahrungschatz zurückgreifen und daraus Vorstellungen für die Zukunft die Zukunft ableiten.


Sie wollen so schnell wie möglich "groß" werden, weil sie damit eine größere Auswahl an Handlungsmöglichkeiten verbinden. Sind sie dann erwachsen, werden sie sich allmählich der unvermeidlichen Einschränkung ihrer Freiheit bewusst, die man "Verantwortung" nennt  und der man nicht entwachsen kann.

Dann wollen sie "das Kind" in sich wiederentdecken. Da sie nicht älter werden wollen, bemühen sie sich das Verhalten der Jüngeren zu imitieren, statt ihrem tatsächlichen Alter gerecht zu werden. Sie versuchen krankhaft an den Wünschen und Bedürfnissen der Jüngeren festzuhalten und sie zu demonstrieren. Und sie erkennen nicht wie lächerlich sie sich dabei machen.

Das Poblem mit den Traditionen

Gewisse religiöse Fundamentalisten stellen die Zeit in Frage: Sie können sich nicht nicht damit anfreunden, dass sie vergeht. Im Grunde genommen haben sie ein Problem mit der Vergänglichkeit, mit Umständen, die sich ändern, auf die man sich flexibel einlassen muss. Sie blenden die Tradition komplett aus und sind krampfhaft bemüht die Begleitumstände einer verklärten Zeit wiederherzustellen, weil sie diese mit jener gleichsetzen. Sie sind wie komplexbeladene Alternde, die  lieber die natürlichen Anzeichen der Zeit wegretuschieren und ihre Haare färben, anstatt geistig zu reifen. Weil sie in ihrer Jugend Glück hatten, versuchen sie die Umstände zurückzuholen, unter denen sich damals das Glück einstellte, mit der Hoffnung, dass nochmal eine Runde "Glück" ausgegeben wird. Doch das Schicksal kennt keine Wiederholungen.

Demnach kann man die Tradition als Fundamentalist verdammen und sich in einem vermeintlichen Reinheitswahn nach einem ursprünglichen Zustand sehnen oder man kann sich extrem an die Traditionen klammern und mit ihnen erstarren. Beides Extreme.

Die Zeitlosigkeit

Das Jenseits wartet am Ende der Zeit, es selbst ist zeitlos. Es hat auch keine Zukunft, weil Zukunft Zeit voraussetzt. Das Jenseits ist vielmehr ein Zustand, in dem die Zeit, die das Leben ausmacht und begrenzt, aufgehoben ist. Es ist ein Zustand der nicht vergeht, weil Vergehen Zeit voraussetzt. Das Zeitgefühl, das unser Bewusstsein prägt, wird aufgehoben, wir münden ein in einen zeitlosen Zustand. Schon zu Lebzeiten kann man einen Vorgeschmack dafür bekommen: In der Gedankenversunkenheit, im Zustand des Flow, der Trance, im mystischen Erlebnissen, wenn das Bewusstsein transzendiert werden. Interessanterweise versucht der Mensch sein Bewusstsein durch Exzesse auszuschalten und sich zu verlieren, fürchtet aber nichts mehr als ihren dauerhaften Zustand: die Demenz.

Reinkarnation

Der Tod des Individuums bedeutet nicht den seiner Spezies: Der eine schließt die Augen und stirbt, während zur gleichen Zeit jemand die Augen öffnet und zu leben beginnt. In dieser Hinsicht gibt es tatsächlich eine Wiedergeburt, die der Spezies Mensch. Die Taten als seelische Fingerabdrücke des Verstorbenen bleiben im Weltgeschehen, im Gesamtpool der Taten der Menschen, so dass sie alle durch ein "Nachspiel, eine Verkettung von Ereignissen, tatsächlich auf jemanden zurückfallen können, der ohnehin von den Initiatoren der Taten und der Vorfahren im Geiste geprägt ist und somit gewissermaßen einen "Wiedergeborenen", einen Seelenverwandten, darstellt.